Foto: Ortsschild

Die Schmiede, die Telefonzentrale und der Honighof

Die erste Schmiede

Das erste Schmiedegeschäft wurde von J. Bach eröffnet. Er lebte in einer Hütte an der Stelle, wo heute die Schmiede steht. Er arbeitete da nur ungefähr ein Jahr, als er an einem Herzanfall starb.

Zunächst wurde die Schmiede von einem Mann übernommen, der Coursen hieß. Er war dort aber auch nur ungefähr ein Jahr oder möglicherweise wenig länger. Es wurde aber offensichtlich, dass ein anderer Schmied benötigt wurde, und so überzeugte George Veeh G.E.(Ed) Woodard, nach Stuttgart zu kommen, um das Geschäft zu übernehmen.

G.E. Woodard Blacksmith

SchmiedegebäudeBald nachdem Ed nach Stuttgart gekommen war errichtete er das Geschäft, das heute noch steht. Er schärfte in der Schmiedewerkstatt Pflugeisen, Schaufeln, Mistgabeln, Mähsicheln, und er konnte Acetylenschweißen. Man konnte es in der ganzen Stadt hören, wenn die Schmiede beheizt wurde und er den Schmiedehammer bediente.In den ersten Jahren beschlug er viele Pferde, bevor das Automobil kam.

ED und Daisey wohnten viele Jahre in Stuttgart. Sie hatten drei Kinder, Audrey, Helen und Corbette (Corby). ED war ein großer Sportsman, liebte die Jagd und das Fischen.

Fotto KellermannNachdem ED gegangen war, übernahmen das Geschäft: sein Sohn Corby, Nelson Woodard, Virgil Miller, Eldon Miller (der Schwager von ED), Jack Golden und B. "Red" VanAllen.

 

Norman Kellerman ist heute der Schmied.

 

Artikel des Salinas Journal 1985 über die Schmiede

 

Die Telefonzentrale

Daisey war in der Telefonzentrale für die 'Independent Telefon Co.' für viele Jahre tätig.

Es war die Zeit, in der sie alles was von Bedeutung war über einen Klingelalarm kundtat, wenn es Kohle bei der Bahn gab, oder körbeweise Früchte (Pfirsiche, Birnen, usw..) bei einem der Lebensmittelhändler. Die Damen kochten damals eine Menge ein. Auch wenn Kohl angekommen war, um Sauerkraut für den Winter zu machen, oder wenn es einen Unfall oder ein Feuer gab sowie Begräbnisnachrichten.

FotoZu der Zeit hatte man eine 'Partyline'. Sechs oder sieben Familien hingen an der gleichen Leitung. Jeder hatte ein spezielles Klingelzeichen. Es klingelte einmal lang oder einmal lang und einmal kurz oder einmal lang und zweimal kurz usw.

Samstag- und Mittwochnacht betätigten die Eltern ihre Autohupen in derselben Weise wie ihre Telefonklingel und informierten so ihre Kinder, dass es Zeit war, nach Hause zu gehen. So hatte das System auch einige Vorteile.

Daisey war auch eine gute moralische Stütze. Wenn es Ihnen nicht gut ging und sie es mitbekam, könnte sie Sie immer wieder aufrichten.

Wenn Daisey im Garten arbeitete oder die Hühner fütterte, übernahm Ed die Bedienung der Telefontafel, aber er war nicht besonders freundlich, er wurde manchmal ziemlich grob. Eines Tag stritt er mit seiner Schwester, Irene Smith. (ich glaube, dass Irene die Schlacht gewann). - Es waren eine Menge Leute damit beschäftigt andere Gespräche zu belauschen.

Jeden Monat sammelte Hilda Kellerman das Geld von den Kunden ein, das sie der Telefonfirma für den Gebrauch des Telefons schuldeten.

Ed lebte bis zum reifen alten Alter von neunundneunzig, er starb 1964. Daisey lebte auch über neunzig Jahre, sie starb 1974.

Daisey sagte einmal. dass sie ihr langes Leben dem zu verdanken hatte, was sie immer trank: "Adam's Ale" - Wasser!

Frances Bach übernahm später die Telefonzentrale im alten Friseurgeschäft und in ihrem Haus.

Der Honig-Hof

Foto: HonigglasNachdem Ed und Daisey Woodard gestorben waren, wurde ihr Haus und Anwesen bei einer Versteigerung verkauft. Pastor Duane und Mrs. Levin kauften das Anwesen. Es ist nun die 'Levin Honey Farm'. Sie hatten eine Menge Honigbienen und verkaufen Honig an die verschiedene Läden. Ich kann ihnen versichern: "Ein sehr köstliches Produkt." Der Pastor und Mrs Levin haben einen Sohn, Darren.

 

Dieses ist der Abschluss der ehemaligen ("used to be") Geschäfte von Stuttgart. Die ihre Geschäfte weiterführen, sind: Brady Korn, Charlie's Reparatur, die Farmer State Bank, das Postamt der Vereinigten Staaten, die Stuttgart Öl Company, der Schmied, das Pfortmiller Tischler-Geschäft, die 'Bethke Building and Construction', der Levin Honig-Hof und die Wilderman Werkzeuge.

Namen/ Personen:

Schmiede

J. Bach; Coursen; hies. G.E.(Ed) Woodard

Corby Woodard, Nelson Woodard, Virgil Miller, Eldon Miller (der Schwager von ED), Jack Golden und B. "Red" VanAllen. Norman Kellerman i

Telefondienst

Daisey Woodyard; Hilda Kellerman; Frances Bach

Siehe auch: Stuttgarter Namen

Haustiere und Zigeuner

Weitere Informationen

Telefon Schalttafel (en)

Die Fotos sind von Randy Moll. Das Foto der Telefonzentrale wurde in der englischsprachigen Wikipedia veröffentlicht und ist freundlicherweise von Joseph A. Carr zur weiteren Verwendung freigegeben. Das Foto vom Honig ist in der engl. Wikipedia vom US Department of Agriculture veröffentlicht und ist Public Domain. Der Text ist die Übersetzung einer englischsprachigen Broschüre, die Eileen Dieckhoff, Elda Mae Hanke und Harold C. Dusin geschrieben haben.

Bildcomposing: visual art feldes. Übersetzung: TFC PC-Service.